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DeA architectes_Mulhouse_France_KM0 DeA architectes_Mulhouse_France_KM0

Ein „digitales Dorf“ etabliert sich zur Zeit in einem typischen Industriegebäude der ehemaligen SACM-Unternehmung in der Nähe des Bahnhofs Mülhausen. Diese Dienstleistungsbranche umfasst Ausbildungsräume, Entwicklungslabors (Fablab) sowie Räumlichkeiten für start-ups und Unternehmen der Informationstechnologie und Industrie.
Das Raumprogramm umfasst einen zentral gelegenen Mehrzweckraum, in welchem geplante oder spontane Veranstaltungen stattfinden können, die auf die Bedürfnisse der beteiligten KMU’s zugeschnitten sind. Die Shed-Dächer bilden die Hülle für die start-up-Einheiten, die ähnlich wie Wohnwagen in einer Nomadensiedlung angeordnet sind. Das Gemeinschaftsrestaurant, der Mehrzweckraum und das Fablab sind unter den Beton-Shed-Dächern gruppiert und bilden den Kern des Sanierungsprojekts. Die Unterrichtsräume befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes B23, das vom Stadtzentrum her sehr gut sichtbar ist. Die Büros der etablierten Betriebe befinden sich in den zwei oberen Etagen desselben Gebäudes, wobei Cafeteria und Sitzungszimmer gemeinsam genutzt werden können.
Das Konzept KMO wird von der bedeutungsvollen Industriekultur inspiriert, dem gleichsam „goldenen Zeitalter“ der Entwicklung der Stadt Mülhausen. Gleichzeitig sucht das Konzept eine Neuinterpretation der überlieferten Architektur, sowohl in seiner Nutzung als auch in der Verknüpfung von industrieller und digitaler Technologie.

Projektmanagement : DeA achitectes, ETMO, B2E
Kunde : SCI KM0
Ort : Mulhouse (68) France
Oberfläche : 10 000 m2
Datum : 2017
Budget : 6 000 000€

Photos : Luc Boegly / KM0